Fluß

Die stille Stimme der Natur
Fölgt meine jede Spur ;
Doch träum’ ich ganz zu viel
Als wär’ mein Leben nur ein Spiel.

Stundenlang, Tag und Tag,
Vergesse ich was ich mag ;
Noch bin ich nur ein Kind,
Der verliert alles er find’.

Ich rufe dich, Seele der Bäumen,
Du lebst in meine wärmste Träumen ;
Doch fliehst du wenn Sonne schient,
Und glaub’ ich hab dich nie verdient.

Wotan lebt im Wind und Sang,
Denn jeder hört ihm lebenlang ;
Noch sind wir hier ganz alleine,
Und sterben auf beide Beine.

Hör ! Und siehe : Tot ist nah,
Jeder Tag ist wunderbar,
Vergiss was du einmal sah,
Und sei der Natur noch dankbar.

Der Fluß der Zeit
Ist menschenweit :
Wir sind die kleinsten Punkte in die Mitte der Erde in die Mitte des Universums.

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